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Unser Warenangebot
Gemüse, Trockenprodukte, Saft

Spezialitäten
Holzofenbrot aus unserem eigenen Getreide, Quark, Joghurt und Käse aus unserer Kuhmilch.

Wochenmärkte
Pritzwalk (Wochenmarkt) Mittwoch, 07.30 bis 12.00 Uhr
Perleberg (Wochenmarkt) Donnerstag, 07.00 bis 15.00 Uhr
Parchim (Wochenmarkt) Samstag, 07.00 bis 12.00 Uhr

Ausbildungsangebote
Ausbildungsplätze
Praktikumsplätze

Der SiebenGiebelHof
Das aus rotem Backstein vor hundertzwanzig Jahren von Gevatter Missfeldt erbaute Gehöft liegt nach vorne im Drenkower Dorfrundling, wo alle Höfe spitz wie die Stecknadel zusammenlaufen.
Nach hinten raus erstrecken sich über sieben Kilometer Wald und Wiesen, in deren Mitte der große Treptowsee liegt. Ein großer Windpark hat unserer Landschaft zwar etwas von ihrem Glanz genommen, aber wir lernen nun, mit den Windrädern zu leben.
Die zwanzig rotbunten Kühe, die auf den 40 ha Wiesen hinter dem Hof weiden, liefern leckere Milch, aus der in der hofeigenen Käserei dann Quark, Joghurt und Käse entstehen.
Auf den 36 ha Ackerland, die zum Siebengiebelhof gehören, gedeiht das Brotgetreide, das in unserem 300 Jahre alten Backofen mit Holzfeuer verbacken wird.
Wir selbst, die Bauern: Sabine Wolfart und Jörg Grigat und unsere Kinder Antonie und Imrick haben im Februar 2002 das Gehöft übernommen und seither biologisch-dynamisch gewirtschaftet. Seit 2006 hat der Siebengiebelhof die Demeter-Anerkennung.
Zuvor haben wir schon einmal im Norden von Hessen einen Demeter-Hof: den »Hutzelberghof« aufgebaut. Dort tummeln sich heute auf einem Schulbauernhof zahllose Schulkinder und beobachten dort das Backen und Käsen aus nächster Nähe, dürfen sogar mit eigenen Händen Brot backen und Käse machen.
Nach der Aufbauarbeit auf dem Hutzelberghof gingen wir mit dem Deutschen Entwicklungsdienst für drei Jahre nach Brasilien, wo wir gemeinsam mit Kleinbauern einen Agroforst betreuten und ein Bienenzuchtprojekt betrieben.
Mit den Jugendlichen bauten wir ein Mobil-Kino auf (ein herrliches Projekt!). Die Arbeit in Brasilien hat uns so sehr gefallen, dass wir auch heute noch gern daran anknüpfen. So haben wir auf den Flächen des Siebengiebelhofes über 1000 Bäume gepflanzt und sogar das Kino-Projekt wird auf dem Siebengiebelhof fortgeführt.
Nach der Rückkehr aus Brasilien setzten wir also Anker in Drenkow, tauften das Gehöft im Rahmen eines Tauffestes auf seinen neuen Namen »Siebengiebelhof«, und sind seither damit beschäftigt, den Hof, der lange Zeit still stand, wieder zu einer neuen Blüte hinzuführen.
Dabei ist übrigens jede Art von Hilfe und Unterstützung herzlich willkommen!
Käserei und Holzofenbäckerei sind inzwischen fertiggestellt. Die Kühe sind in den renovierten Laufstall mit einem Melkstand umgezogen. Über der Bäckerei ist die Getreidereinigung aufgebaut, die das Brotgetreide backfertig aufbereitet.
Seit dem Sommer 2006 gibt es nun Hofladen und Hofcafé, worüber wir uns besonders freuen. Hier finden fast jeden Samstag kulturelle Veranstaltungen statt, mit denen wir den kulturellen Kanon in unserer Provinz um ein paar Töne bereichern.

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