Berichte aus der Demeter-Gemeinschaft

Presseerklärung  Februar 2018

Demeter-Entwicklung 2017 
Nachhaltig wachsen und wirtschaften

Die Demeter-Gemeinschaft ist 2017 wieder größer geworden: 41 Betriebe stellten 2017 auf die Biodynamische Wirtschaftsweise um. Um 4.500 Hektar, also sechs Prozent, wuchs auch die Fläche, die von Demeter-Landwirt*innen biodynamisch bewirtschaftet wird. Demeter-Vorstand Alexander Gerber freut sich über diese Entwicklung: „Doch bei unseren Mitgliedern entwickelt sich und wächst auch einiges, was sich in solchen Zahlen nicht ausdrückt. Demeter-Höfe stehen nie still. Die Bäuerinnen und Bauern verstehen ihren Hof als einen lebendigen, einzigartigen Organismus. Aus ihrer inneren Haltung und Überzeugung heraus entwickeln sie sich und ihren Betrieb ständig weiter, verbessern Kreisläufe und die Bodenqualität.“

Auch bei Hofübernahmen und Betriebsneugründungen geht es nicht vorrangig um den Erhalt oder die Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Fläche, sondern um Weiterentwicklung biodynamischer Höfe, die sich einerseits mit ökologischem Pflanzenbau, Tierhaltung und Bodenentwicklung, aber auch mit neuen Wirtschafts- und Lebensformen befassen. Um existentielle Fragen und Werte ging es im Kurs „Existenzgründung & Unternehmensentwicklung“  für junge Bäuer*innen und Gründer*innen im Ökolandbau, den die Demeter Akademie erstmalig veranstaltete – als gemeinsames Projekt mit dem Demeter e.V., der Freien Landbauschule Bodensee e.V., der Landbauschule Dottenfelderhof, dem Öko-Junglandwirte-Netzwerk, der Stiftung Ökologie und Landbau, sowie der BioBoden Genossenschaft eG. „Den jungen und begeisterten Unternehmensgründer*innen konnten wir mit dem Kurs helfen, sich darüber klar zu werden, wie sie sich entwickeln möchten und wie sie ihre Visionen in die Praxis umsetzen können“, freut sich Simone Helmle, Leiterin der Demeter Akademie.

2017 brachten 19 Demeter-Landwirt*innen aus Bayern und Baden-Württemberg den ersten Demeter-Rübenzucker auf dem Markt. Diesen regional produzierten Demeter-Zucker verwenden Hersteller etwa für Getränke, Backwaren, Marmelade und Molkereiprodukte. „Auch für die kommenden Jahre ist der Anbau von Demeter-Zuckerrüben und die Herstellung des regionalen Demeter-Zuckers geplant“, so Silke Runge-Jelich vom Demeter e.V.

Auch wurde es für Höfe, die bereits „Bio“-zertifiziert sind, 2017 einfacher, auf Demeter umzustellen, da für diese Situation die Zeiträume für die Umstellung verkürzt wurden. Landwirt*innen, die nach Demeter-Richtlinien arbeiten, können nun bereits ihre erste Ernte als „Demeter in Umstellung“ ausloben, sofern sie ihren Betrieb ein Jahr vor der Umstellung auf Demeter ökologisch bewirtschaftet haben. Bereits im darauffolgenden Jahr kann die Ernte bereits voll Demeter-zertifiziert werden. Höfe, die bereits seit drei Jahren ökologisch wirtschaften, können schon ihre erste Ernte nach der Umstellung mit dem Demeter-Markenzeichen ausloben.

Hochwertige Biofuttermittel direkt aus der Region sind knapp, und die Nachfrage nach tierischen Demeter-Produkten wie Eier, Milch und Fleisch steigt stetig. Um es Demeter-Betrieben zu ermöglichen, neben dem hofeigenen Futter zusätzlich hochwertige Futtermittel aus direkter Nachbarschaft zu beziehen, ist es zukünftig möglich, mit seinem ökologisch wirtschaftenden Nachbarn im Futtermittelanbau zu kooperieren. Wie das funktionieren kann, erklärt Jörg Hütter von der Demeter-Zertifizierung: „Der Demeter-Bauer bringt die Präparate für seinen Nachbarn auf dessen ökologischen Futterflächen aus und kann im Gegenzug bestes Futter für seinen eigenen Hof ernten. Dabei profitiert der Boden von den Präparaten und beide Bauern durch ihre Zusammenarbeit.“

Die Nachfrage nach Demeter-Produkten wächst ungebrochen. Neben hohen Qualitätsansprüchen für Erzeugung und Verarbeitung hat Demeter 2017 als erster Bio-Verband auch Kriterien für den Handel der hochwertigen Produkte eingeführt. „Demeter-Händler zeichnen sich durch besonderes Bio- und Demeter-Engagement, Schulung des Personals, Nachhaltigkeitsmanagement, Betriebsentwicklungsgespräche und Infomaterial für die Kunden aus“, fasst Alexander Gerber die wichtigsten Anforderungen zusammen.

 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Kiebler
Brandschneise 1 | 64295 Darmstadt
Tel.: 030 54860886 oder 0160-94955586
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Presseerklärung zur BioFach 15.02.2018

Eigenständige unabhängige Ökozüchtung
Bio fängt mit Z an: Züchtung für den Ökolandbau zur öffentlichen Aufgabe machen

Damit der biologische Landbau auch in Zukunft beste Qualität von Anfang an auf den Teller bringen kann, ist ein eigenes Engagement in Tier- und Pflanzenzüchtung unerlässlich. Die diesjährige Biofach mit der Sonderschau „Bio von Anfang an“ ist ein wichtiger Schritt, um das Thema Biozüchtung über die Verarbeiter und den Handel bis zu den Verbraucher*innen zu bringen. Auch die Politik muss handeln: Wir brauchen eine bundesweite Züchtungsstrategie.

„Die biologische Pflanzenzüchtung liefert Lösungen für viele Herausforderungen, welche die ökologische Lebensmittelwirtschaft meistern muss: Wechselnde Nährstoffverfügbarkeit, instabile Klimabedingungen oder neue Bedürfnisse von Verbraucher*innen – hier hat der Ökolandbau Ansprüche, welche die konventionelle Züchtung nicht bedient“, erklärt Antje Kölling, Leiterin für den Bereich Politik beim Demeter e.V. „Zudem setzt die konventionelle Züchtung zunehmend auf gentechnische Verfahren – diese widersprechen den Prinzipien des Ökolandbaus. Wir brauchen eine eigenständige, unabhängige Ökozüchtung. Damit die Ökopflanzenzüchtung von der Nische kommen und zur Normalität im Ökolandbau werden kann, braucht es auch einen besseren politischen Rahmen: Die neue Regierung sollte mit einer Züchtungsstrategie anerkennen, dass die Grundlagen der Züchtung auch eine öffentliche Aufgabe sind“, ergänzt sie.

„Viele Pioniere der biologischen Pflanzenzüchtung sind auf Demeter-Betrieben zu Hause“, freut sich Demeter-Vorstandssprecher Alexander Gerber. „Mit der biologisch-dynamischen Pflanzenzüchtung haben sie seit gut drei Jahrzehnten wichtige Grundlagen gelegt, um eine eigenständige Pflanzenzüchtung gezielt für den biodynamischen und ökologischen Landbau zu entwickeln. Dass diese Arbeit zunehmend Anerkennung findet, spiegelt sich beispielsweise darin wieder, dass auch in diesem Jahr mit dem Dottenfelder Hof wieder ein Betrieb mit biodynamischer Pflanzenzüchtung Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökolandbau ist. Gemeinsam mit dem Fachhandel wollen wir das Thema Züchtung nun bis zum Verbraucher bringen, denn Biozüchtung ist die Grundlage für eine zukunftsfähige biologische Landwirtschaft!“

Weitere Informationen und politische Forderungen rund um die Ökozüchtung finden Sie im Diskussionspapier zur Biofach 2018 „Ökopflanzenzüchtung – ein Beitrag zu Vielfalt und Resilienz in der Landwirtschaft“.

Auf der Biofach - Sonderschau „Treffpunkt Bio von Anfang an“ sind neben Initiativen der Pflanzenzüchtung auch Projekte der Tierzucht vertreten, beispielsweise für die Züchtung des Ökohuhns der Zukunft die Ökologische Tierzucht gGmbH – ein gemeinsames Projekt von Demeter und Bioland. Demeter engagiert sich für eine wesensgemäße Tierhaltung, zu der Aspekte der Züchtung selbstverständlich dazu gehören.

 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Kiebler
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Presseerklärung 25.01.2018

Bundespreis Ökologischer Landbau 2018 für den Dottenfelderhof
Forschung und Züchtung für den Bio-Landbau

Der Dottenfelderhof im hessischen Bad Vilbel ist einer der drei Preisträger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2018. Am 25. Januar 2018 zeichnete Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die Demeter-Hofgemeinschaft auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin aus.

Mit dem Bundespreis des Ökologischen Landbaus zeichnete Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt den Dottenfelderhof für mehr als 40 Jahre praxisorientierte und langfristige Forschung aus. Vor fünfzig Jahren haben mehrere Familien im hessischen Bad Vilbel die Landwirtschaftsgemeinschaft Dottenfelderhof gegründet, um ihre gemeinsame Fläche biodynamisch zu bewirtschaften. 1977 entstand dort im Rahmen der Landbauschule Dottenfelderhof e.V. die ‘Forschung & Züchtung Dottenfelderhof‘, ehemals IBDF. Diese widmet sich seitdem Fragen des Biodynamischen und des Öko-Landbaus unter den Praxisbedingungen eines Demeter-Betriebs. Eine Erfolgsgeschichte: Die wissenschaftlich begleitete „on-farm“-Forschung machte den Dottenfelderhof bald zu einer wichtigen Instanz für den ökologischen Pflanzenbau und die Züchtung. Immer im Blick blieben bis heute dabei die Landwirte, für die die Forschungsergebnisse verständlich aufbereitet werden. Die gemeinnützigen Forschungsvorhaben am Dottenfelderhof haben einen Jahresetat von 700.000 Euro, die frei zu finanzieren sind.

In den langjährigen, wissenschaftlichen Arbeiten wird nicht nur Grundlagenforschung zum Biodynamischen Landbau betrieben, sondern stehen ebenso Fragen zur Bodenfruchtbarkeit, Nährstoffversorgung und Pflanzengesundheit im Öko-Landbau im Vordergrund.

Wesentliches Arbeitsgebiet ist die Entwicklung von Getreide- und Gemüsesorten für die Bedingungen des Öko-Landbaus. Das Züchtungsziel: Pflanzen, die nahrhaft und von guter Verarbeitungsqualität sind und zufriedenstellende Erträge liefern. Sie haben eine hohe Konkurrenzkraft, sind gesund und gegenüber saatgutübertragbaren Krankheiten resistent. Zudem soll das Saatgut nachbaufähig und frei verfügbar sein.

Dr. Hartmut Spieß, Leiter der Abteilung ‘Forschung & Züchtung Dottenfelderhof‘ freut sich über die Auszeichnung, die auch Signalwirkung hat: „Mit unseren Forschungsarbeiten wollen wir die Bio-Bauern und Bio-Gärtner mit Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützen, für Vielfalt auf dem Acker sorgen, Bodenfruchtbarkeit und Ernährungsqualität sichern und dafür geeignete Sorten zur Verfügung stellen.“

Demeter-Vorstand Alexander Gerber gratuliert: „Der Dottenfelderhof kann auf eine große Leistung zurückblicken und ist auch heute wieder Vorreiter bei der Züchtung von Vielliniensorten und Populationen. Visionären wie Hartmut Spieß haben wir es zu verdanken, dass Bauern und Gärtnern inzwischen über 70 zugelassene biodynamisch gezüchtete Sorten zur Verfügung stehen, die nicht nur gut schmecken. Sie bieten beste Qualität und garantieren Unabhängigkeit von Saatgutkonzernen und Gentechnikfreiheit.“

Die Demeter-Gemeinschaft hat als erster Bio-Verband Richtlinien für Pflanzenzüchtung entwickelt und biodynamisch gezüchtete Sorten bei Gemüse und Getreide zertifiziert.

 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Kiebler
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Presseerklärung 19.01.2018

Demeter-Statement zur Position des Generalanwalts beim Europäischen Gerichtshof
Gentechnik muss als solche erkennbar sein und reguliert werden!

„Das Gentechnik-Recht der EU beruht auf dem im EU-Vertrag festgeschriebenen Vorsorgeprinzip: Zum Schutz von Umwelt und Gesundheit müssen mögliche Risiken durch die Verwendung von Gentechnik bei Tieren und Pflanzen streng kontrolliert werden. Zudem soll es Wahlfreiheit für die Bürgerinnen und Bürger sicherstellen. Diese Grundprinzipien müssen nun bei der Urteilsfindung dem Europäischen Gerichtshof[1] als Leitlinien dienen“, kommentiert die politische Sprecherin von Demeter, Antje Kölling, die Stellungnahme des EU-Generalanwalts Michal Bobek.

Sie warnt davor, dass auch die neuen Methoden, die technisch in das Genom eingreifen, Nebeneffekte haben, die nicht abzuschätzen sind. Um Umwelt und Gesundheit zu schützen, und um Bäuerinnen und Bauern sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern die Wahlfreiheit zu lassen, müssen die neuen Methoden zur Genveränderung durch das Gentechnikrecht geregelt sein. Denn dann müssen die festgeschriebenen Pflichten zu Risikoprüfung, Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und Rückholbarkeit auch hier eingehalten werden.

„Pflanzenzüchtung sowie die Optimierung unseres Ernährungssystems sind auch ohne Gentechnik möglich“, so Kölling, „Zahlreiche Beispiele aus der Bio-Pflanzenzüchtung, neue Ansätze bei Fruchtfolgen und Mixed-Cropping aber auch soziale Innovationen in der Landwirtschaft wie Erzeuger-Verbrauchergemeinschaften machen Mut. Sie zeigen, wie wirklich nachhaltige Landwirtschaft gelingen kann. Die Bio-Bewegung wehrt sich dagegen, dass ihnen womöglich durch fehlende Kennzeichnungen erbgutveränderte Gentechnik-Pflanzen untergejubelt werden![2]“

 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Kiebler
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[1] Hintergrund: Der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat sich zu der Frage geäußert, unter welchen Voraussetzungen ein durch Mutagenese gewonnener Organismus rechtlich als gentechnisch verändert eingestuft werden kann. Anlass ist eine Klage von neun französischen Verbände dagegen, dass diese Technik in Frankreich bislang nicht als Gentechnik gewertet wird. Das französische Gericht hat den EuGH unter anderem gefragt, ob durch Mutagenese entstandene Pflanzen wie Mais unter die Europäische Freisetzungsrichtlinie fallen. Mehr Informationen: www.keine-gentechnik.de

[2] IFOAM Position on  Breeding techniques: https://www.ifoam.bio/sites/default/files/position_paper_v01_web_0.pdf

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Presseerklärung 11.01.2018
 
Internationale Grüne Woche 2018
Willkommen am Demeter-Stand!

Biodynamisches verstehen und genießen – das können Sie am Demeter-Gemeinschaftsstand 208/209 in der Halle 1.2b auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2018 vom 19. bis 28. Januar 2018.

„Bio – mehr Platz für Leben“ – das Motto der Biohalle passt hervorragend zum biodynamischen Landbau. Etwa zum Bauern, der lieber seinen Stall größer baut als den Kühen die Hörner zu kappen oder zur Bäckermeisterin, die mit Liebe, viel Zeit und großem handwerklichen Können charaktervolle Backwaren fertigt. Oder zum Hersteller, der mit den Menschen entlang der Wertschöpfungskette bis hin zum Verbraucher stets fair umgeht – denn dafür steht Demeter. Und Demeter-Landwirt*innen arbeiten daran, dass vor allem auch im Boden „mehr Leben“ stattfindet. Denn dort liegt der Ursprung für die besten Lebensmittel und ein nachhaltiges Wirtschaften.

Am großen Demeter-Gemeinschaftsstand 208/209 in der Halle 1.2b können die Besucher*innen die Wunderwelt der Bienen entdecken und sich davon überzeugen, wie gut Demeter-Lebensmittel schmecken. Das Ökohof Kuhhorst, der Sternhof, die Imkerei Summtgart aus Stuttgart, das Ökodorf Brodowin und das Demeter-Weingut im Zwölberich stellen ihre Produkte vor. Die Kuhhorster, ein Demeter-Hof mit integrierter Werkstatt für Menschen mit Behinderung vor den Toren Berlins, bieten am Stand ihre Hofprodukte wie Nudeln, Müslis, Cantuccini-Gebäck und Wurst sowie Kaffee und Kuchen an. Auch auf dem Sternhof bei Neuruppin arbeiten und leben Menschen mit Behinderungen. Die Werkgemeinschaft präsentiert auf der IGW Kräuter und Tees aus eigener Produktion. Für höchsten Genuss vor Ort sorgt ebenfalls das Ökodorf Brodowin. Die Brodowiner betreiben das Demeter-Bistro und -Café mit leckeren salzigen und süßen Spezialitäten aus eigener Herstellung. Dabei wird der Koch des Hauses persönlich anwesend sein und bei Interesse bestimmt auch das ein oder andere Rezept verraten. Verschiedene Weine und Rebsorten-reine Jahrgangs-Traubensäfte präsentiert das Demeter-Weingut im Zwölberich auf der IGW – diese können vor Ort verkostet und bestellt werden.
 
Die Wunderwelt der Biene zum Anfassen
Die Imker von Summtgart bieten Schülern in Kooperation mit dem Demeter e.V. und dem Freien Institut für ökologische Bienenhaltung proBiene spannende Mitmach-Aktionen an: die Erlebniswelt der Biene. Dort tauchen Schüler*innen ein in die Welt des Bienenvolks und erfahren, warum wir Bienen so dringend brauchen, wie Honig gemacht wird und vieles mehr. Mit Bienenwachs können die Kinder vor Ort eigenhändig ihre eigene Kerze rollen.
Am Stand liegt nicht nur die aktuelle Ausgabe des Demeter Journals aus, die sich dem Thema Verwandlung widmet: vom Weißkohl zum Sauerkraut, vom Korn zum Brot, vom Kalb zum Braten. Neben dem bunt gestalteten Saisonkalender liegen die „20 Fakten zu Demeter“ zum Mitnehmen bereit.

Der Messeauftritt wird gefördert vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). 

In Deutschland wirtschaften rund 1500 Landwirte mit über 77.800 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Demeter e. V. gehören zudem etwa 330 Demeter-Hersteller und -Verarbeiter sowie Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel. Mehr als 500 Demeter-Partner-Läden in Deutschland engagieren sich besonders für biodynamische Qualität.

Als internationale Bio-Marke ist Demeter auf allen Kontinenten vertreten. Von Argentinien bis Ungarn wird in rund 60 Ländern von etwa 5000 Bauern mit rund 170.000 Hektar Fläche nach den konsequenten Demeter-Richtlinien anerkannt biologisch-dynamisch gewirtschaftet. Der weltweite Umsatz mit Demeter-Produkten wird auf rund 220 Millionen Euro geschätzt.
 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Kiebler
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Pressemitteilung 09.01.2018

Kooperation von Demeter und Green Chefs
Partner für faire und nachhaltige Gastronomie
 
Immer mehr Gäste legen Wert darauf, auch im Restaurant nachhaltig und fair essen zu können. Demeter, der älteste Bioanbauverband, und die Green Chefs, eine junge Initiative für mehr Nachhaltigkeit und Fairness in der Gastronomie, gehen ab 2018 eine strategische Partnerschaft ein. Auf diese Weise bieten sie Gastronomen und Köchen einen einzigartigen Wissensfundus und ermöglichen eine überregionale Vernetzung. Auch gemeinsame Veranstaltungen stehen im Rahmen der Partnerschaft auf dem Plan.
 
Demeter-Gastronomie steht für eine ehrliche Küche mit besten Zutaten und echter Handwerkskunst. „Bei Demeter ist die Gastronomin oder der Gastronom Teil des großen Netzwerks aus biodynamischen Landwirten, Manufakturen und Händlern. Dabei unterstützt sie der Demeter e.V. sowohl bei der Zutatensuche als auch bei der Vermarktung. Das Demeter-Markenzeichen genießt allerhöchstes Verbrauchervertrauen und steht für ein nachhaltiges Wirtschaften“, erklärt Nina Weis, Demeter-Referentin für Wein und Gastronomie.
 
Für mehr Orientierung der Gäste, welche Köche und Gastronomen Fairness und Verantwortung leben, wurde ‚Green Chefs‘ als Auszeichnung für nachhaltige Restaurants und Hotels ins Leben gerufen. Ausgezeichnete ‚Green Chefs‘ Partner sind Vorbilder der Branche. „Mit ihrem Engagement mischen die ‚Green Chefs‘ Partner die Branche auf und setzen neue Standards für Fairness und Verantwortung in der Gastronomie. Sie inspirieren Kollegen mit ihren Taten und sensibilisieren ihre Gäste, Lieferanten und Mitarbeiter für ganzheitliche Nachhaltigkeit“, so Carina Jürgens, Projektleiterin bei den ‚Green Chefs‘.
 
Demeter und die „Green Chefs“ teilen viele Werte. Um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren, arbeiten sie ab 2018 als Partner zusammen. Neben dem fachlichen Austausch sind auch gemeinsame Veranstaltungen zur fairen und nachhaltigen Küche geplant. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und die gegenseitigen Impulse!“, da sind sich Nina Weis und Carina Jürgens einig.
 
www.demeter.de/gastronomie
www.greenchefs.de

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